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Wundversorgung bei Ulcus Cruris

Ulcus Cruris: Professionelle Versorgung für Ihr offenes Bein

Ein offenes Bein heilt selten von allein. Unsere Wundexperten übernehmen die fachgerechte Versorgung Ihrer Wunde – bei Ihnen zu Hause, in Abstimmung mit Ihrem Arzt.

Versorgung auf ärztliche Verordnung Kostenlos über die Krankenkasse (ggf. gesetzliche Zuzahlungen)

Was ist ein Ulcus Cruris?

Ein Ulcus Cruris – umgangssprachlich „offenes Bein“ – ist eine schlecht heilende, offene Wunde am Unterschenkel. Sie entsteht meist durch eine gestörte Durchblutung. Heilt die Wunde nach mehreren Wochen nicht ab, gilt sie als chronisch und braucht eine professionelle Wundversorgung.

Das Ulcus Cruris zählt zu den häufigsten chronischen Wunden in Deutschland. Betroffen sind vor allem ältere Menschen sowie Personen mit Venenerkrankungen, Durchblutungsstörungen oder Diabetes. Ohne konsequente Behandlung kann die Wunde über Monate oder Jahre bestehen bleiben und sich vergrößern.

Ursachen: Warum entsteht ein offenes Bein?

Ein Ulcus Cruris ist keine eigenständige Krankheit, sondern das Symptom einer Grunderkrankung. Die drei häufigsten Formen:

Ulcus Cruris venosum (venös bedingt)

Die häufigste Form. Eine Venenschwäche (chronisch-venöse Insuffizienz) verhindert den Rückfluss des Blutes zum Herzen. Der Blutstau schädigt das Gewebe – meist im Bereich des Innenknöchels.

Ulcus Cruris arteriosum (arteriell bedingt)

Verengte Arterien (periphere arterielle Verschlusskrankheit, pAVK) versorgen das Gewebe nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff. Typisch sind Wunden an Zehen, Ferse oder Fußaußenrand.

Ulcus Cruris mixtum (Mischform)

Venöse und arterielle Ursachen treten gemeinsam auf. Die Behandlung muss beide Komponenten berücksichtigen – die Kompressionstherapie darf hier nur angepasst erfolgen.

Auch Diabetes kann schlecht heilende Wunden am Fuß verursachen → Diabetischer Fuß

Woran erkennen Sie ein Ulcus Cruris?

Unser HinweisSprechen Sie frühzeitig mit Ihrem Hausarzt, wenn eine Wunde am Bein nicht heilt. Je früher die Ursache behandelt wird, desto besser sind die Heilungschancen.

So wird ein Ulcus Cruris behandelt

Die Behandlung ruht auf zwei Säulen: der Therapie der Grunderkrankung durch Ihren Arzt und der fachgerechten lokalen Wundversorgung.

1. Ursache behandeln

Ihr Arzt diagnostiziert die Grunderkrankung – etwa per Ultraschall der Gefäße – und leitet die Therapie ein.

2. Kompressionstherapie

Bei venösen Ulcera ist die Kompression der wichtigste Baustein. Fachgerecht angelegte Kompressionsverbände oder -strümpfe unterstützen den Blutrückfluss und schaffen die Grundlage für die Heilung. Unsere Wundexperten beherrschen die korrekten Wickeltechniken und passen die Kompression an Ihre Situation an.

3. Moderne feuchte Wundversorgung

Chronische Wunden heilen nachweislich besser in einem feuchten Wundmilieu. Wir wählen die passende Wundauflage für jede Heilungsphase, reinigen die Wunde fachgerecht und dokumentieren den Verlauf für Ihren Arzt.

4. Regelmäßige Verbandswechsel und Verlaufskontrolle

Konstanz entscheidet über den Heilungserfolg. Unsere Wundexperten kommen regelmäßig zu Ihnen und erkennen Komplikationen wie Infektionen frühzeitig.

Sie oder ein Angehöriger haben ein offenes Bein?

Unsere Wundexperten beraten Sie kostenlos und unverbindlich.

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So funktioniert die Versorgung mit Wundex

  1. Anfrage stellen

    Sie füllen unser Formular aus oder rufen uns an. Wir melden uns innerhalb von 24 Stunden (werktags) bei Ihnen.

  2. Verordnung klären

    Die Wundversorgung erfolgt auf ärztliche Verordnung. Wir unterstützen Sie bei der Abstimmung mit Ihrem Haus- oder Facharzt.

  3. Erstbesuch und Wundanamnese

    Ein Wundexperte begutachtet die Wunde bei Ihnen zu Hause und erstellt einen Versorgungsplan.

  4. Regelmäßige Versorgung

    Verbandswechsel, Kompressionstherapie und Dokumentation – abgestimmt mit Arzt und Pflegedienst.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

Liegt eine ärztliche Verordnung für die häusliche Krankenpflege vor, rechnen wir die Wundversorgung direkt mit Ihrer gesetzlichen Krankenkasse ab. Wundex ist ein zugelassener Leistungserbringer – für Sie entstehen keine Kosten (ggf. gesetzliche Zuzahlungen). Für Sie entsteht kein organisatorischer Aufwand – wir kümmern uns um die Abwicklung.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zum Ulcus Cruris

Das hängt von der Ursache, der Wundgröße und Ihrer Gesamtgesundheit ab. Mit konsequenter Kompressionstherapie und fachgerechter Wundversorgung heilen viele venöse Ulcera innerhalb einiger Monate. Ohne Behandlung der Ursache bleibt die Wunde oft dauerhaft bestehen.
Beim venösen Ulcus Cruris ist der gestörte Blutrückfluss die Wurzel des Problems. Kompression wirkt genau dort: Sie unterstützt die Venen, reduziert die Schwellung und verbessert die Durchblutung des Wundgebiets. Ohne Kompression heilt ein venöses Ulcus in der Regel nicht ab.
Das hängt vom Wundzustand und der Versorgung ab. Mit modernen, wasserabweisenden Wundauflagen ist Duschen oft möglich. Ihr Wundexperte bespricht mit Ihnen, was in Ihrer Situation geht.
Die Wunde kann sich vergrößern, infizieren und tiefere Gewebeschichten erreichen. Schmerzen und Bewegungseinschränkungen nehmen zu. Je länger eine Wunde besteht, desto schwieriger wird die Heilung.
Ja. Unsere Wundexperten versorgen Sie dort, wo Sie leben – zu Hause oder in der Pflegeeinrichtung. Wir sind deutschlandweit aktiv.
Sie brauchen keine Überweisung, aber eine ärztliche Verordnung für die Wundversorgung. Bei der Klärung unterstützen wir Sie gern – stellen Sie einfach eine Anfrage über unser Formular.
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Lassen Sie Ihr offenes Bein professionell versorgen

Je früher die fachgerechte Versorgung beginnt, desto besser stehen die Heilungschancen. Unsere Wundexperten beraten Sie kostenlos – unverbindlich und ohne Wartezeit.

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